Workshop - Mathematik

Bereich: Algebra - Klassenstufe: ab10.Kl.

Anpassen einer Sinus-Funktion an eine gemessene Schwingung

2. Anpassen der Amplitude

Zuvor noch eine Begriffsfestlegung:
Den Abstand von der Mitte einer Schwingung bis zum größten Wert nennt man Amplitude.

Bei der Original-Sinus-Funktion ist die Amplitude gleich 1. Wenn man nun eine andere Amplitude haben möchte als 1, so multipliziert man einfach die gesamte Sinus-Funktion mit einem Wert, so dass als Amplitude eben die gewünschte Zahl heraus kommt.
Wie groß ist aber dieser Faktor? Nun, da ja die Amplitude der Original-Funktion gleich 1 ist, ist dieser Faktor gerade genau der Wert der Amplitude! Bezeichnen wir die Amplitude mit a, so wird aus sin(x) dann a•sin(x).
So, damit das ganze etwas anschaulicher wird, kannst du das hier gleich mal ausprobieren. Ändere einfach den Wert für die Amplitude a und beobachte, was passiert.

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Je nachdem, welchen Faktor Du eingibst, wird die gesamte Sinusfunktion in Richtung der Hochwertachse gestreckt (oder gestaucht, wenn der Faktor kleiner als 1 ist). Dieses gilt ebenso für alle anderen Funktionen! Es gilt also:

Die Multiplikation einer gesamten Funktion mit einem Faktor entspricht
einer Streckung bzw. Stauchung des Graphen entlang der Hochwertachse um diesen Faktor.

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